Übersichtskarte

Samstag, 14.06.2014

West Lake Hangzhou

Als hätte jemand etwas Wasser mit einer Sprühflasche auf ein Aquarell gespritzt: Konturen sind gut erkennbar aber unscharf und alle Farben gleichen sich an. Die kleinen flachen Wolken sind rosa, der Rest nimmt alle Grauschattierungen an. Der Rest sind: Wasser, an manchen Stellen von Trauerweiden geküsst und mit Laub bestäubt, an manchen durch Betonblöcke unnatürlich gerade gemacht: rosagrau und grüngrau. Hügel ganz weit weg, auf dem einen eine Pagode: nebelgrau. Bäume am Ufer: grüngrau in der Nähe und graugrün weiter weg.
Wenn es nur nicht so laut und voller Störgeräusche wäre.

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Mittwoch, 11.06.2014

Kommunikation

Hallo zusammen!
Seit einigen Tagen funktionieren die google Dienste nicht mehr. Da leider meine Whatsapp App unbedingt ein Update will, funktioniert dieser Weg auch nicht.
Sonntag, 08.06.2014

Shenzhen - Window Of The World

Also, darüber habe ich bei TripAdvisor gelesen und als ich gesehen hatte, dass man mit der U-Bahn hin kommt, beschloss ich spontan, die 9 Stationen zu fahren und mir zumindest mal die Eintrittspreise anzugucken. Es handelt bei sich um einen Themenpark der die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt als Modelle enthält.
Meine Erwartungen hielten sich in Grenzen, ich wollte ja eigentlich auch nie nach Disneyland oder so. Ich habe mir also gedacht, ich gucke nur kurz rein und bestätigte meine Meinung (wenn es denn nicht übermäßig teuer ist).
Jetzt muss ich sagen: es ist irgendwie echt lustig hier. Als erstes mal die Schwebebahn genommen und musste regelmäßig grinsen. Leute (fast ausschließlich Chinesen) freuen sich, machen Fotos, lachen, rennen, ... Das ist ansteckend. Natürlich ist alles Plastik, aber: 1. Es ist lustig, die Nachbildung des Kölner Doms und des Eiffelturms zu sehen, die Pyramiden und holländische Windmühlen; 2. Die Begeisterung der Besucher steckt an und erweckt sogar sowas wie ein bisschen Stolz :-) 3. Drumherum ist ein schöner Park mit Teichen, Wiesen, kleinen Waldstücken angelegt.
Ich bereue es somit gerade nicht, zumal zur Zeit ein Beer Festival läuft: man kann in einem Zelt/einer Halle verschiedene Biere kaufen, was mir eine Dose Obolon beschert hat. Schon seltsam, das typisch ukrainische Bier auf Chinesisch angepriesen zu bekommen :-)
Und nun die Bilder, Viele davon, weil ich einfach gerade Spaß habe :-)

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Samstag, 07.06.2014

Shenzhen Tag 2

Ausschlafen, Frühstück, Nickerchen bei Hörspielbeschallung. Los.
Dank Internet und Karte sind es zwei Ziele, die ich heute ansteuern möchte: einen Park (ich habe inzwischen gelernt, dass in einem Park immer was los ist, was sich auch in Shenzhen wieder bestätigt hat) und das KK100, wohl eine Bar mit einer tollen Aussicht.
Der Park hat meine Erwartungen nicht enttäuscht, ein paar schöne Stunden sind dabei rumgekommen, hier Beweisfotos:

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Danach ging es zum kk100, wie es sich herausstellte, ist das ein Gebäude und in den Lokalen des St. Regis Hotels sitzt man ganz oben mit einer tollen Aussicht. Ich kaufte mir ein Ticket für 200rmb das auch wohl ein paar Speisen enthielt oder so (ja, es wurde Englisch gesprochen). Entzückt stellte ich fest, dass ein High Tea Buffet inkludiert war. Hierzu ein paar Bilder:

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Es hasst sich gelohnt. Und diese Kleigkeiten sind wirklich suuuper lecker.

Danach ging es zum Window of the World Park, dazu gibt es einen eigenen Beitrag.

Inzwischen ist es halb 10 Uhr abends und ich sitze völlig fertig in einem Sushi Restaurant in der Nähe des Hotels. Hätte nicht gedacht, dass der Tag so voll und so angenehm wird. Morgen geht's zurück nach Shanghai.
Freitag, 06.06.2014

Shenzhen

In Shenzhen bin ich beruflich und habe die Gelegenheit genutzt, hier in Südchina ein Wochenende privat zu verbringen.
Nach einem Schläfchen im Hotel (gestern hatten wir bis nach 23 Uhr über die Präsentation diskutiert) bin ich abends los, die Umgebung erkunden.
Durst trieb mich an einen Tisch in einem Laden an der Metro. Hippe Bar, No Englisch, das Wort Beer wurde verstanden, Juhu! Die Getränkekarte verschlug mir ein wenig den Atem: gezapftes Carlsberg für fast 20 Euro. Aber ein Tsingdao für 2,50 ist immer noch drin. Nundenn, so weit so gut.  Alles blinkt und aus den Lautsprechern vernehme ich DJ Bobo. Als einzige nicht Chinesin fühle ich mich hier wirklich fremd und wie in China, im Gegensatz zum Gefühl in Shanghai. Die Kellnerin ist sehr nett und sagt irgendwas zu mir das wie eine Frage klingt. Kombiniere was die Frage sein kann und sage im sicherlich sehr sehr gebrochenen Chinesisch "Ich bin eine Deutsche". Danke Ding (mein Chinesisch Lehrer)! Sie scheint zufrieden und lächelt und geht weiter den Boden kehren in ihren pinkschwarzen Lack-Highheels. Puh.
Überhaupt bin ich dankbar, dass noch ein paar von der Firma bereits bezahlte Unterrichtsstunden übrig geblieben sind die ich nehmen darf. Nach der 2. Stunde kann ich die Zahlen und die fürs Taxifahren notwendigen "rechts-links-hier-halten" Anweisungen. Das hilft sehr in Verbindung mit einer Offlinekarte im Handy. Außerdem habe ich richtig Spaß an den chinesischen Zeichen, das ist wirklich wie Zeichnen. Zum Beispiel ist das Zeichen für "gut" zusammen gesetzt aus dem einen für "Frau" und einem für "Kind", streng genommen "Sohn". Das ist die beste Eselsbrücke überhaupt, finde ich :-) "wollen" setzt sich übrigens aus "Frau" und "Westen" zusammen. Dazu schweige ich an dieser Stelle lieber. :-)
Hier noch ein Blick aus meinem Zimmer.
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Sonntag, 01.06.2014

Hongkong

Endlich wurde mein Visum verlängert. Am 23.04. habe ich die Verlängerung beantragt und schon am 27.05. kam mein Pass bei mir an, das Visum wurde - wie ich damals gebeten hatte - bis zum 30.05. verlängert :-D Also musste ich schnell nach Hongkong aufbrechen (als Deutsche brauche ich dort kein Visum) um dort ein neues chinesisches Visum zu beantragen. Naja, der Flug wurde durch SSI bezahlt, ich sehe einen anderen Teil von China, soweit also alles gut.
Im Nachhinein hatte ich einen schönen Tag am Samstag und einen sehr stressigen am Sonntag, Alles in einem ist Hongkong wie es mir in Erinnerung bleibt:
- heiß und schwül
- dreckig und tropfend
- voll und eng
- billig und teuer
- tropisch und Konsum verehrend
- bunt, blinkend und laut
- Englisch sprechend


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Samstag, 10.05.2014

Ausgehen auf Chinesisch

 


Heute war ich mit zwei Arbeitskolleginnen zum Dinner verabredet. Sie heißen Kathy und Paige, wobei Kathy streng genommen keine Arbeitskollegin mehr ist, denn sie wurde leider entlassen, naja, dazu bei Interesse später mündlich.


Kathy (l) und Paige


Wir starteten bereits um 18 Uhr, was ich eigentlich zu früh finde, aber wenn man nur gefrühstückt hat, dann ist zumindest der Hunger schon da um die Uhrzeit :-)


Wir haben uns im Daning-Einkaufszentrum verabredet. Dieser besteht aus mehreren mehrstöckigen Gebäuden mit ein paar bunten Installationen dazwischen, so ein bisschen wie der Ruhrpark, nur weniger übersichtlich.


Dort wimmelt es nur so von Restaurants, koreanische, japanische, chinesische, eine Ami-Style Bar gibt es auch (ne, Timo?) und die obligatorischen Starbucks und Burger King sind auch vertreten. Wir waren also bei Burger King.


Neeee, Spaß :-)


Da die Mädels inzwischen wissen, dass ich kein scharfes Essen mag, ging es in ein entsprechendes Restaurant, das im Gegensatz zu einem anderen in der Nähe nicht mit der Schärfe seiner Speisen wirbt. Jetzt müsst ihr mal kurz in euch gehen und euch den Geräuschpegel einer Kirmes vorstellen, nur nicht draußen, sondern in einem geschlossenen Raum mit gut Geräusche reflektierenden Wänden. Und jetzt noch extrem gut gemeinte Beleuchtung, bis zum Anschlag aufgedreht. Gemütlich, nicht? Und jetzt: alle paar Minuten wird eine Nummer übers erkältet klingende Mikro durchge-schrien!


Es ist nämlich so: das Restaurant ist so beliebt, dass man bei Ankunft eine Nummer bekommt, sich vor der Tür auf Wartestühle setzt und dem Geschrei der Ansagerin lauscht. Nach ca. 20 Minuten durften wir rein, leider nicht weit genug, sondern haben einen tollen Tisch direkt an der Tür bekommen und durften somit alle 3 Minuten alle Gespräche einstellen, weil es keinen Sinn hatte, akustisch :-) Ein Bild stelle ich hier mal rein, obwohl das nicht im Mindesten die Ungemütlichkeit wiedergibt.


Das gemütliche Rstaurant


Das Essen - wie fast immer für alle zum Teilen bestellt, was ich eine hervorragende Tradition finde - war dafür richtig gut. Ich habe mir inzwischen als Dumpling-Liebhaberin einen Namen gemacht, sodass natürlich gebratene Teigtaschen mit irgendeiner Füllung (ist immer schwer zu sagen) nicht fehlen durften. Außerdem gab es Chinakohl mit Speck und Chili, Rindfleisch am Knochen in kleinen Stücken gebraten, gedämpfte Reisteig-Dumplings mit Shrimps drin und noch irgendwas. Man hat gegessen, gequatscht, gegessen, ein warmes Bier aus dickwändigen Weingläsern getrunken und gegessen.


Irgendwie auf das Thema Suppe kochen gekommen, waren wir nach dem Essen noch spontan im Supermakt, wo ich mit Hilfe von Kathy und Paige die beiden wichtigsten Zutaten für eine traditionell chinesische Suppe gekauft habe: Schweinefleisch und eine Scheibe grünen Kürbis. Jetzt wollte ich natürlich die Chance nutzen, die ganzen tollen Gewürze und Kräuter usw. kennenzulernen. Aber nein: nur die beiden Zutaten plus Salz und noch was ganz Wichtiges....da wurde nun doch herumgesucht, ein Gewürz...ja, da war es:



Ich muss recht entrüstet ausgesehen haben, weil es dann beschwichtigend hieß "nur ein bisschen, das verändert den Geschmack wiklich zum Besseren" :-) Ja klar, aber meine Zwiebel und den Stangensellerie musste ich mir hart erkämpfen, das gehöre gar nicht in die Suppe!


Danach ging es tatsächlich ins nächste Restaurant. Ich wurde gefragt, ob ich süßes Essen mag, habe da an Schwein mit Pflaumen o.ä. gedacht und natülich Ja gesagt. Es ging somit in ein Hongkong-Style Restaurant. Das hieß Honeymoon Dessert! Ein ganzer Laden nur für Süßspeisen. Aber nicht sowas Normales wie Kuchen, Eis oder Mousse au Chocolat, ne... Die seltsamst aussehenden (und riechenden, dazu gleich mehr) Gerichte habe ich dort gesehen und auch gegessen :-) Für den ersten Eindruck musste ich die Speisekarte fotografieren:


Speisekarte Honeymoon


Es sind bestimmt über 200 Gerichte aufgeführt gewesen. Die Bestellung übernahm als ausgewiesene Expertin die Kathy. Es gab: Mangostücke im quietschgelben Pfannkuchenteig mit Sahne aufgefüllt, das Gleiche im quietschgrünen Teig mit Durian-Stückchen, Reispudding mit Rote-Bohnen-Stückchen und mein Highlight: Mandelmilch zum Löffeln in einem Schälchen! Soll gut sein für die Haut, sagte Paige :-) Schmeckte ungewöhnlich und ein wenig muffig, aber astreine Konsistenz: keine Stückchen oder so :-)


Honeymoon Essen


Hier war es übrigens etwas leiser, wir konnten uns besser utnerhalten. Und worüber quasseln die Mädels so beim Mandelmilch Schlürfen: Autos :-) Über Gangschaltung und Automatik. Kathy macht nämlich gerade ihren Führerschein.


Um halb zehn war der Abend dann offiziell zu Ende, das sei auch die normale Zeit für so ein Ende des Dinners. Nundenn, es war wirklich nett, aber ich habe vom Laut-und-deutlich-Sprechen und Gegen-den-Geräuschhintergrund-Ankämpfen Halsschmerzen. :-)


 


 


 

Mittwoch, 07.05.2014

Essen 5 (Fremdessen)

Heute mach der Arbeit ging es zum empfohlenen Thailänder. Ich bin sehr gespannt, habe jedoch richtige Angst bzgl. Schärfe. Selbst die Krabbenchips die auf jedem Tisch stehen sind scharf. Das kann heiter werden.


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Nun, es war nicht scharf und sehr lecker! Zum 4. Mal in China fühle ich mich sehr sehr satt (außer das eine Mal als ich selbst gekocht habe).
Mittwoch, 07.05.2014

Essen 4 (blutige Geschichte)

Heute beim Mittagessen mit Kollegen wurden wieder viele Gerichte bestellt und geteilt.


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Eins davon war gestocktes Blut, darauf war ich sehr neugierig.


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Was soll ich sagen: hat mir sehr gut geschmeckt, war nur wie üblich etwas zu scharf für mich.
Sonntag, 04.05.2014

Visum-Verhör

Heute wurde ich zum ersten Mal im Leben so richtig verhört. Unangenehm. Total bescheuerte Fragen. Und als ich nicht sagen wollte, wieviel ich in Deutschland verdiene, wurde der uniformierte Typ laut und drohte mir indirekt, dass er das Visum nicht verlängert, falls ich nicht jede seiner Fragen beantworte. Naja, mal sehen ob ich 2 Monate früher nach Hause komme ;-)
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